Craftbeer for Beginners - 10 Tipps für den erfolgreichen Einstieg

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Zugegeben: Das Thema Craftbeer kann einen erst mal ganz schön erschlagen. Den Überblick bei all den Bierstilen, Glasformen und Aromen zu behalten, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Und die ganzen neunmalklugen, selbst ernannten "Experten" machen die Sache auch nicht leichter. Genau deswegen haben wir 10 Tipps für den Einstieg gesammelt. "Craftbeer für Einsteiger" sozusagen...

 

Kaltgehopftes Lagerbier1. Beginne mit weniger verrückten Sachen. Ein kaltgehopftes Lager (z.B. Tilmans „Das Helle“) oder ein fruchtiges Pale Ale (z.B. von Camba) sind ideale Einstiegsbiere. An Imperial Stouts, Quadrupels, Lambics und ähnlich ausgefallene Geschichten, sollte man sich erst langsam herantasten. Auch Geschmacksnerven wollen geschult werden. Viele Online-Shops bieten Einstiegs-Pakete an – oder du lässt dich beim Craftbeer-Händler deines Vertrauens beraten.

Empfehlenswert ist zum Beispiel das Sortiment vom Online-Store bier-deluxe.de. Hier gibt es eine gute Auswahl an Craftbeer-Kennenlern-Paketen:

Bier Deluxe Content

 

2. Besorg dir ein paar passende Gläser. Ein komplexes Bier aus einem „normalen“ Glas zu trinken, macht keinen Spaß. Besonders geeignet sind die verschiedenen Craftbeer-Gläser von Spiegelau (für Pale Ales/IPAs, Stouts, Barrel Aged Biere und belgische Biere). Solltest du ein solches nicht zur Hand haben, tut es auch ein bauchiges Rotweinglas. Sensorik ist entscheidend beim Bier-Genuss. Achte auf Farbe, Geruch, Mundgefuhl, Antrunk, Abgang.

Glaser

 

3. Geh in eine Craftbeer-Bar und beschreibe genau, was du möchtest. Geschultes Personal wird dir mit Sicherheit das richtige Bier bringen. In vielen Deutschen Städten gibt es inzwischen Bars, die auf genau dieses Thema spezialisiert sind.

Bar

 

4. Probier es mal mit Food-Beer-Pairings. Ein Stout gepaart mit guter Schokolade oder ein schwerer Barley Wine mit Blauschimmelkäse sind eine wahre Offenbarung. Gutes Essen zu einem guten Bier ist die perfekte Ergänzung. Hier lässt sich wunderbar experimentieren – auch mit eher ungewöhnlichen Kombinationen.

Blauschimmelkäse

 

5. Belgien, Belgien, Belgien. Wenn du dachtest, Deutschland sei eine Biernation, schau dich mal bei unseren Nachbarn um. Die Biervielfalt ist gigantisch, die Qualität extrem hoch. Besonders interessant: Die vielen Trappistenbiere. Auch hier gilt: Mit weniger schweren Sachen beginnen (Wit, Dubbel oder Tripel eignen sich hervorragend).

Belgien

 

6. Single-Hop Biere probieren. Wie unterschiedlich (Aroma-)Hopfensorten sein können, wird bei sogenannten Single-Hops besonders deutlich. Die Kehrwieder Kreativbrauerei beispielsweise bietet mit ihrer SHIPA-Reihe India Pale Ales an, deren Grundrezept immer gleich ist, nur der Hopfen ist jedes mal ein anderer.

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7. Besuche Craftbeer-Messen oder Tastings. Events, wie die Braukunst Live in München oder die Craftbeer Days in Hamburg eignen sich hervorragend, um die ganze Bandbreite des Craftbeers zu entdecken. Außerdem lernt man hier in der Regel die Braumeister selbst kennen und die haben meistens eine gute Geschichte auf Lager.

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8. Brau dein eigenes Bier. Brauen ist gar nicht so schwer, wie du denkst. Oft bieten Brauereien auch Hobby-Braukurse an. Bei keiner anderen Gelegenheit lernt man so viel über Bier als beim Brauen selbst. Für den Anfang reicht schon ein Einkochtopf und ein Gäreimer. Manche Online-Shops bieten aber auch komplette Starter-Kits an.

Brauen

 

9. Trink dein Bier nicht zu kalt. Klar, im Sommer macht ein eiskaltes Session-Bier besonders Spaß. So richtig entfalten können sich gewisse Aromen aber erst bei höheren Temperaturen zwischen 10 und  14°C. Dies gilt vor allem für Biere mit höherem Alkoholgehalt.

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10. Hab Spaß. Am Ende des Tages ist es immer noch Bier.

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Wer noch mehr zum Thema Craftbeer erfahren möchte, wird bei folgenden Blogs und Webseiten fündig:

 

 

 

 

(Fotos: unsplash.com / craftbeer-revolution.de)