Bierstacheln - Ein winterliches Geschmackserlebnis

Bildschirmfoto 2017 11 30 um 11.05.22


Vor allem im Winter sieht man hierzulande immer mehr Menschen, die erwartungsvoll glühende Eisenstäbe in kaltes Bier tauchen. Hinter diesem sonderbaren Phänomen verbirgt sich das sogenannte Bierstacheln

Was passiert beim Bierstacheln?

Beim Bierstacheln wird ein längliches Eisen bzw. ein Stabstahl mit einem Bunsenbrenner auf ca. 600 Grad erhitzt und für ein paar Sekunden in ein eiskaltes Bier getaucht. Durch die Hitze karamellisiert der Restzucker und es bildet sich ein warmer, cremiger Schaum. Nun kann das kalte Bier durch den warmen Schaum getrunken werden. Durch die Hitze wird zudem Kohlensäure entbunden, wodurch der cremige Eindruck des Bieres verstärkt wird

 

Welche Biere eignen sich zum Stacheln?

Empfehlenswert sind dunkle Biere mit viel Restzucker, wie BockbierPorterStout oder WeizenbockWichtig: Beim Einschenken darauf achten, dass nicht zu viel Schaum entsteht, da sich dieser erst beim Stacheln bilden soll, bzw. sollte ein Bierglas nur ungefähr bis zur Hälfte gefüllt werden, damit der Schaum genug Platz hat um sich nach oben hin zu auszubilden.

Die Geschichte des Bierstachelns

Das Bierstacheln hat in Deutschland eine lange Tradition. Glaubt man der Überlieferung, haben Schmiede früher zu kaltes Bier mit einem Eisen erhitzt, um es schnell auf die gewünschte Trinktemperatur zu bekommen. Oft wurde dafür ein erhitzter, spitzer Schürhaken verwendet – daher auch der Begriff „Stachel“.

 


 

Mit unserer Biersuche, die Du >>hier findest<<, kannst Du jetzt Biere ganz nach Deinem Geschmack suchen und ebenso auch >>Biere bewerten<<, die u.a. in die Biersuche und in Dein persönliches Trendbarometer mit einfließen.

Nutze jetzt unsere Biersuche