Brown Ale

Ein Brown Ale genau zu definieren, fällt relativ schwer. Es existieren zahlreiche Unterkategorien, die Grenzen zu vielen andere Bierstilen sind relativ verschwommen. Dennoch gibt es einige Charakteristika, die ein Brown Ale ausmachen.

Was ist ein Brown Ale?

Beim Brown Ale handelt es sich um einen obergärigen, malzbetonten Bierstil mit einer bernsteinartigen bis braunen Farbe. Beliebt ist der Stil vor allem in Belgien, den USA und in England, wobei sich inzwischen selbst deutsche Brauer heranwagen. Nennenswert ist in diesem Zusammenhang Tilman Ludwig aus München mit seinem stark gehopften Brown Ale nach amerikanischem Vorbild.

Die Geschichte des Brown Ale

Der Ursprung des Brown Ale liegt im England des 18. Jahrhunderts. Damals wurde dieser Bierstil ausschließlich mit braunem Malz eingebraut und hatte in der Regel einen geringen Alkoholgehalt von ungefähr 3% Vol. Im Laufe der Jahre wurden auch Biere mit hellem Malz als Brown Ale bezeichnet, solange sie bräunlich in der Farbe und obergärig waren.
Vor allem die amerikanischen Brown Ales von heute unterscheiden sich von ihren Vorgängern durch einen höheren Alkoholgehalt und eine wesentlich stärkere Hopfung, oftmals auch mit Aromahopfen.

Welche Brown Ale Variationen gibt es?

Die Brewers Association unterscheidet zwischen folgenden Unterkategorien: English-Style Brown Ale, Brown Porter, Belgian-Style Flanders, German-Style Brown Ale (Altbier), American-Style Brown Ale. Hier wird bereits deutlich, welche immense Spannbreite dieser Bierstil eigentlich abdeckt. Ein Düsseldorfer Alt kann also genauso als Brown Ale bezeichnet werden, wie ein belgisches Sauerbier oder ein helleres Porter.

 

Brown Ales, Empfehlung der Redaktion

Tilmans Brown Ale

Tilmans Brown Ale

Tilmans Biere

 

 

Brown Ale Steckbrief:

IBU: 20 - 55 IBU
EBC: 35 - 60 EBC
Alkoholgehalt: 4,5 – 6,5% vol.
Stammwürze: 11 - 16 °P
Speisen: Reifer Käse, Herbstgemüse, Fleischgerichte
Hefe: obergärig

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