Amber Ale

Für Freunde von malzbetonten Bieren, bei denen der Hopfen dennoch nicht in den Hintergrund tritt, kommt das Amber Ale gerade recht. Dieser amerikanische Bierstil vereint sozusagen das Beste aus zwei Welten.

Was ist ein Amber Ale?

Ein Amber Ale wird, wie der Name schon sagt, durch zwei Charakteristika ausgezeichnet: Es muss bernsteinfarben bis rötlich und obergärig sein. Der Alkoholgehalt eines Amber Ale bewegt sich meist zwischen 5 und 7% vol. Die meisten Amber Ales sind sehr malzbetont, wobei gewisse Spielarten vor allem in den USA durch eine intensive Hopfenaromatik bestechen. Auch deutsche Vertreter dieses Bierstils können sehr hopfenbetont sein. Nennenswert ist hier das „Hop Gun“ von Camba.

Was ist der Unterschied zwischen einem Amber Ale und einem Pale Ale?

Eigentlich ist schon die Fragestellung falsch. Vielmehr kann man sagen, dass ein Amber Ale eine Spielart des Pale Ale ist, nur dass beim Amber Ale der Malzkörper im Vordergrund steht und vor allem bei American Amber Ales durch eine starke Hopfung ausbalanciert wird.

 

Wie kommt die Bernsteinfarbe beim Amber Ale zustande?

Die rötliche Färbung dieses Bierstils ist einzig und allein den verwendeten Malzsorten zuzuschreiben. Meist finden Karamellmalze und Pale Ale Malze Verwendung.

Wo hat das Amber Ale seinen Ursprung?

Das Amber Ale ist ein relativ junger Bierstil, der erst im Zuge der Craftbeer-Bewegung in den USA etabliert wurde. Die ersten Amber Ales wurden an der Westküste in den 1980ern gebraut. Der Bierstil fand aber recht schnell auch im Rest der USA Anklang. Einer der berühmtesten Vertreter dürfte das Fat Tire Amber Ale von New Belgium aus Colorado sein.

 

Amber Ales, Empfehlung der Redaktion

Wuidsau

Wuidsau

Hoppebräu

Hop Flood

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Evil Twin Brewing

Liquid Mistress

Liquid Mistress

Siren Craft Brew

 

 

Amber Ale Steckbrief:

IBU: 25-45
EBC: 30-35
Alkoholgehalt: 5-7% vol.
Stammwürze: 15-17 °P
Speisen: Chicken Wings
Hefe: obergärig

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